Kuala Lumpur und Kota Kinabalu

Februar 18, 2010 at 11:17 am (Uncategorized)

5.2.
Um 8.30 Uhr fährt unser sehr konfortabler Reisebus aus Tana Ratah los. Durch die extrem kurvenreiche Strecke durch die Cameron Highlands braucht er eineinhalb Stunden für die 60 km bis Tapas, wo uns die Hitze wieder eingeholt hat. Zwei Stunden später sind wir in Kuala Lumpur, wo es wegen des Verkehrs nur langsam voran geht. Als ein Teil der Fahrgäste aussteigt, springen wir kurz entschlossen mit heraus, one genau zu wissenm wo wir sind. Glück gehabt, denn zu unserem gebuchten Hostel sind es nur 10 Gehminuten, in denen wir uns möglichst im Schatten hoher Gebäude vorwärts bewegen. In einem riesigen Einkaufszentrum am Times Square genießen wir die AC-Kühle. Leider hat das Hostel unsere Buchungsmail nicht erhalten und ist ausgebucht. Zum Glück gibt es gleich nebenan ein kleines Hotel, in dem noch ein Zimmer frei ist. Nach einer kalten Dusche im Hotel und Kaffee und Kuchen im Starbuck’s machen wir uns auf eine kleine Stadterkundung. KLs öffentlicher Nahverkehr besteht aus sechs Hochbahne verschiedener Unternehmen, die keinen Tarifverbund haben.

Monorail

Monorail

Unser erstes Vehikel ist die Monorail, die wie eine Magnetschwebebahn aussieht,tatsächlich aber auf Reifen auf einem Betonsockel langrollt, ohne beonders schnell zu werden. Trotzdem sind wir in wenigen Minuten am Hauptbahnhof, wo wir gleich Tickets für den günstigen Flughafenbus erstehen. Zu Fuß gehen wir an Hauptverkehrsstraßen bis zum alten Hauptbahnhof, der wie eine Moschee gestaltet ist.
Chinatown

Chinatown

Wenig später sind wir in der Chinatown, wo auf dem Straßenmarkt natürlich dichtes Gedränge herrscht und wo Rolexuhren (rein von Gold) und Markenklamotten zu einem Spottpreis angeboten werden. Wir geben uns mit einem Essen im überfüllten Straßenlokaö zuf rieden und suchen dann stillere Gegenden jenseits des
Jamek-Moschee

Jamek-Moschee

Zusammenflusses von Sungai Klang und Sunbai Gombak, wo die vor der Hochhauskulisse geradezu winzig wirkende Jamek-Moschee steht, die abends von unzähligen Lämpchen beleuchtet wird.Ein kurzes Stückweiter befindet sich Merdeka-Square, wo ein riesiger Fahnenmast an die Unabhängigkeit von den britischen Kolonialherren erinnert. Nebenan scheint ein Biergarten zu sein, seltsamerweise finden wir keinen Eingang. Erst als wir das große Areal einmal umrundet haben, kommen wir zu einem bewachten Eingang. Nicht ohne Nachweis der Club-Mitgliedschaft. Wir müssen uns mit dem Fläschchen Bier im Hotel zufrieden geben.

6.2.
Überall in Malaysia findet sich an der Decke der Hotelzimmer ein Pfeil. Kein Nordpfeil,wie wir erst vermuten, sondern eine Orientierung für Mohammedaner, die Richtung Mekka beten wollen.

Petronas-Twintowers mit Skybridge

Petronas-Twintowers mit Skybridge

Heute fahren wir ins KLCC, dem größten Einkaufzentrum und Standort der berühmten Petronas Zwillingstürme, die bei ihrer Fertigstellung 1996 die höchsten der Welt waren. Man kann ohne Eintritt bis zur Skybridge im 41. Stock fahren. Jedoch muss man sich erstmal in eine Schlange einreihen, um ein Ticket und einen Termin zu bekommen.Natürlich sind alle Vormittagstermine ausgebucht, so dass wir bis 16 Uhr haben. In einem riesigen Buchladen mit ausschließlich englischen Büchern findet Dorothea, was sie schon lange suchte: Ein Bestimmungsbuch für Vögel auf Borneo. Gegenüber gibt es eine von Petronas, dem Erdöl-Giganten Malaysias, gesponserte Musik- oder besser Akustikausstellung mit zahlreichen interaktiven Ständen, bei denen man z.B. sein Gehör bzw seine Musikalität testen kann, wobei ich recht mittelmäßig abschneide! Nach einem Cappucino bleibt noch viel Zeit. Wir haben von der Glitzerwelt erstmal die Nase voll, und versuchen, mit der U-bahn zum Lakegarden zu kommen. Interessanterweise kommt diese Bahn ohne Fahrpersonal aus und man kann aus dem Fenster an der Zugspitze der Fahrt zugucken. Wieder ist es schwierig für uns, durch das Gewirr von Hauptverkehrsstraßen einen Weg in den Park zu finden, der zudem eingezäunt und mit Eintritt zu betreten ist. Zu guter Letzt besucht Dorothea das Islamic Art Museum, und ist einigermaßen begeistert von den Exponaten,insbesondere einer Fotoaustellung. Ich steige einen Hügel hoch, um zum Planatarium zu kommen. das ich mit einiger Mühe auch finde. Es geht fast ausschließlich um Weltraumfahrt und dem Beitrag, den Malaysia seit 2007 durch die Teilnahme an einem ISS-Projekt dazu leistet. In der Planetariumkuppel läuft eine „Show“.Eine witzige Animation zeigt die aufregenden Erlebnisse von drei Fliegen, die sich in die Apollo 11-Kapsel während des ersten Mondflugs verirrt haben. Zurück im KLCC können wir die bezahlte Suppe nicht mehr aufessen, weil die Zeit drängt.
Blick von der Skybridge

Blick von der Skybridge

Im Keller der Zwillingstürme wird uns erstmal ein Jubelvideo über Petronas (mit 3D-Brille) zugemutet, bevor wir in einer gut 10 Besucher umfassenden Gruppe durch die Sicherheitsschleuse in den Fahrstuhl gelassen werden. Obwohl die Skybridge in einmal in halber Turmhöhe liegt, ist der Blick über die Stadt beeindruckend und erstaunlich ungetrübt. Zu guter Letzt besuchen wir eine durch einen Sony-Wettbewerb entstandene Fotoausstellung,die uns, nicht zuletzt wegen der ansprechenden Dokumentation und Erläuterung der Bilder, sehr gut gefällt. Abends fahren wir ins nördliche Zentrum, wo es sehr lebendig sein soll. Außer ein paar Ständen und Einkaufrummel finden wir nicht viel. So essen wir in einem islamischen Restaurant und trinken im Hotel unser Abendbier.

7.2.
Um 7.30 Uhr fahren wir mit derMonorail zum Bahnhof. Mit dem Flughafenexpressbus zum Airport, wobei uns immer leise Zweifel quälen, ob unser Flieger vom internationalen oder nationalen Flughafen abfliegt. Doch es stellt sich heraus, dass der Billigflieger AirAsia tatsächlich vom nationalen LCCT-Airport abfliegt. Der gleiche Nepp nwie bei RyanAir, jedes Kilo Übergepäck schlägt saftig zu Buche, jede kleine Dienstleistung wie ein Becher Kaffe kostet extra, trtzdem zahlen wir nur die Hälfte vom Flugpreis regulärer Fluglinien und kommen pünktlich und sicher in Kota Kinabalu, Hauptstadt der Provinz Sabah in Malyisch Borneo, an.

Hafen von Kota Kinabalu

Hafen von Kota Kinabalu

Wir gönnen uns ein Taxi, das uns gebuchten Red Pwird alm Hotel bringt. Auf der Internetseite erscheint für die Begrüßung „Welcome to Red Palm Hostel“ die deutsche Übersetzung „Begrüße Handfläche bis rot Herberge“, haha diese Übersetzungsmaschinen! Unser Zimmer ist fensterlos und hat Pappwände, Bad und Klo sind füralle da. Das Einzige, was uns gefällt, ist das sehr nette hilfreiche Personal. Naja, zwei Nächte werden wir wohl aushalten. Zu allem Überfluss ist heute das chinesische Neujahrsfest. Die mit roten Ballons geschmückte Festbühne ist ist direkt vor unserem Hotel aufgebaut und nbis in die späte Nachte dringt lautstark chinesische und internationale Musik herein. Dazu führen unzählige Tanzgruppen, hauptsächlich Kinder, Volkstänze auf, wofür wir uns noch nie begeistern konnten. Aber irgendwie lassen wir uns von der guten Laune anstecken und pilgern mit den
Massen die Marktstände in unserer Straße ab. Gerade als wie ins Bett wollen, wird ein großes Feuerwerk abgebrannt, das sich mit dem der Kieler Woche messen kann.
Philippinomarkt in KK

Philippinomarkt in KK

8.2.
Nothing special. Kota Kinabalu, oder KK, wie es hier meist genannt wird, ist eine merkwürdig gesichtslose Stadt, die nur aus überfüllten Straßen und Geschäftshäusern zu bestehen scheint. Man fragt sich, wo die Leute hier wohnen. Bloß schnell weg!!

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