Angkor!

Dezember 6, 2009 at 3:42 pm (Uncategorized)

29. November
Ein Tuktuk bringt uns zum Passagierhafen von Phnom Penh, wo wir ein größeres Motorboot nach Siem Reap besteigen.

Sonnenbad

Sonnenbad

Unter Deck ist reichlich Platz auf bequemen Sitzen, aber man kann auch auf dem Kabinendeck in der Sonne liegen oder sich an der Reling festhalten, um einen schönen Blick in die Flusslandschaft zu haben.
mit 50 kmh auf dem Tonle sap

mit 50 kmh auf dem Tonle sap

Das Boot legt die gut 300km in sechs Stunden zurück, obwohl es stromaufwärts fährt; es geht also ganz schön flott zur Sache! Der Tonle Sap, der südlich von Phnom Penh in den Mekong mündet, ist ein ungewöhnlich fischreiches Gewässer, deswegen gibt es zahlreiche Fischerdörfer auf Pfahlhäusern und auch schwimmende Dörfer am Ufer.
Sonnenbad

Sonnenbad

Er hat riesige Überschwemmungsflächen. Nach dreistündiger Fahrt weitet sich der Fluss zu einem Binnenmeer auf, dessen Ufer bald hinter dem Horizont verschwinden. Endlich taucht im Norden eine felsige Bergkuppe auf, auf die wir zuhalten. Die letzten Kilometer geht es auf einem schmalen Wasserpfad durch einen Mangrovenwald.
Ankunft vor Siem Reap

Ankunft vor Siem Reap

Als wir von Bord gehen, warten zwei Tuktukfahrer mit Computerschildern „Barre“ auf uns. Den „Richtigen“ haben wir durch eine Reservierung aus dem „Okay Guesthouse“ am Morgen bekommen. Den „Falschen“ durch eine Weitergabe unseres Namens an einen Tuktukfahrer in Phnom Penh, der einen Freund hier in Siem Reap informiert hat, der uns „kostenlos“ zu einem Guesthouse bringen würde. Natürlich hätte er eine Kommission dieses Guesthouses bekommen sowie die Option, uns hier in der Woche herumkutschieren zu können. Dorothea erklärt ihm die Situation und gibt ihm ein paar Dollar als Schadenersatz. Für uns ein Lehrstück, auf keine noch so wohlklingenden Angebote einzugehen. Das „Yellow“ Guesthouse ist jedenfalls eine hervorragende Unterkunft mit sehr persönlichem Service, einem schönen, ruhig gelegenen Zimmer und kostenlosem WiFi. Die Angestellten behandeln uns sehr vertraulich und nennen uns Mama und Papa. Sie sprechen alle gut Englisch und einige sogar ein paar deutsche Sätze. Stets werden wir nach unseren Wünschen gefragt.
Siem Reap ist eine Stadt mit etwa 150000 Einwohnern, die fast nur aus Hotels, Guesthouses und Restaurants zu bestehen scheint, das heißt, weitgehend vom Touristenstrom nach Angkor Wat existiert. Man kann praktisch keinen Fuß auf die Straße setzen, ohne von einem Tuktukfahrer angesprochen zu werden, aber auf unser „No thank you“ reagieren sie mit freundlichem Lächeln und so stört es uns nicht weiter. Abends landen wir auf unserer Suche nach einem Restaurant in einem merkwürdigen Schuppen. Im Eingang sitzen etwa 10 in schicke rote Kleider gewandete junge Frauen, die sich bei unserem Vorbeigehen erheben und uns begrüßen. Wir befürchten schon, in einem Puff gelandet zu sein. Aber wir werden zu einem Tisch im Freien geführt und geben unsere Bestellung auf. Auf der Bühne läuft eine Art Karaokeshow, bei der ein Sänger und eine Sängerin, beide mit guter Stimme, westliche Popstücke vortragen. Als unser Essen kommt, fragt Dorothea den Kellner, was denn die roten Frauen sollten. „To make jokes with the guests“ antwortet er diplomatisch. Tatsächlich begleiten diese einige männliche, ausschließlich einheimischen Gäste zu ihren Tischen, die meist in Gartennischen stehen. Das Essen ist jedenfalls nicht schlecht.
Abends besucht uns Marcel in unserer Unterkunft. Er ist recht frustriert, weil er eine endgültige Absage für den Singapurmarathon bekommen hat.

30.November
In der Morgendämmerung mache ich meinen letzten Halbmarathon-Vorbereitungslauf. Die Strecke ist schon markiert. Über den Straßen hängen Spruchbänder, auf denen die Marathonis willkommen geheißen werden.

Auf dem Tuktuk

Auf dem Tuktuk

Heute lassen wir uns von einem Tuktuk zu einem Mangrovenwald am Tonle See bringen, was eine Dreiviertelstunde braucht. Dann werden wir auf Mopeds auf völlig durchgeweichten Wegen zu einem Bootshafen gebracht.
im Motorboot

im Motorboot

Wir besteigen ein altes Motorboot und fahren durch eine aus flachem Wasser und Bäumen besteht. Überall sind Fischer, mit einfachsten Methoden Fisch zu fangen. Der Tonle Sap wird während der Regenzeit durch den Mekong überflutet und ist daher eines der fischreichsten Gewässer der Welt. Nach einiger Zeit kommen wir in ein Dorf Kampong Phluk, das ausschließlich aus Pfahlhäusern besteht. Während wir in einem primitiven Café etwas trinken, lassen wir das beschauliche Dorfleben auf uns wirken.
zufriedene Kinder

zufriedene Kinder

Zumindest die Kinder, die den ganzen Tag im Schlamm spielen, wirken glücklich. Einziges Verkehrsmittel sind Holzboote, die mit einem einzigen Paddel geschickt manövriert werden und alles Mögliche transportieren.
einziges Verkehrsmittel

einziges Verkehrsmittel

Auf schwimmenden Holzkoben werden sogar Schweine gemästet.
Mangrove

Mangrove


Zurück im Hostel lernen wir Alexandra kennen, eine junge alleinreisende Ungarin. Zum Essen treffen wir uns mit Marcel sowie Sharon und Marc, dem sympathischen australischen Paar aus Phnom Penh, in der von Touristen übervölkerten Restaurantmeile. Zufällig treffen wir auch Janien und Gunter wieder.

1. Dezember
Wir mieten uns Fahrräder am Hostel und radeln Richtung Angkor Wat. Die frisch asphaltierte Straße führt schnurgerade durch ein Waldgebiet. Am Straßenrand spielende Affen lassen sich durch unser Kommen nicht stören und lassen sich mit Nüssen füttern. Angkor Wat befindet sich auf einem quadratischen Grundriss von gut 1km Seitenlänge, ist ummauert und von einem 250m breiten Graben gesichert. Um den Besucherströmen auszuweichen, betreten wir die Anlage vom Osttor her.
Nach 100 Metern kommen wir zum ersten Tor, das mit Reliefs geschmückt ist.

Devatas

Devatas

Sie stellen Devatas dar, weibliche Gottheiten, die in der linken Hand eine Lotosblume halten und mit der rechten eine Schlange.
Angkor Wat von Osten

Angkor Wat von Osten

Das berühmte Angkor Wat, dessen Umriss auch die kambodschanische Nationalflagge ziert, ist ein riesiges Monument, dessen Ausmaße einem den Atem verschlagen, und das als größte sakrales Bauwerk der Welt gilt. Suryavarman II, König des Khmerreiches, ließ die Anlage zu Ehren seiner Schutzgottheit Vishnu errichten. Es besteht aus drei Ebenen, die kompliziert mit einander verbundene Galerien umgeben.
zentraler Turm

zentraler Turm

Ein zentraler Turm gibt dem Ganzen seine einheitliche Wirkung. Den zentralen Tempel umgibt eine 800m lange Reihe außerordentlich kunstvoller Flachreliefs, die Kriegsszenen und religiöse Zeremonien darstellen.
Wandrelief

Wandrelief

Die berühmteste, das Quirlen des Milchmeer, stellt links 88 assura (Dämonen) und rechts 92 deva (Götter) mit verzierten Helmen, die gemeinsam mit zwei nagas (mythologische mehrköpfige Schlangenwesen) das Milchmeer aufrühren, um dem Wasser das Elixier der Unsterblichkeit zu entziehen.
Kampfszenen

Kampfszenen

Man glaubt, dass der Wat (wie auch andere) den mythischen Berg Meru der Hindus symbolisiert, dargestellt durch den massiven Turm mit den ihn umgebenden niedrigeren Gipfeln (Türmen), wiederum eingerahmt von Kontinenten (tiefer gelegenen Innenhöfen) und Ozean (dem Wassergraben).
Wir verlassen Angkor Wat wiederum durch das Osttor und folgen der Strecke, auf der am nächsten Sonntag der Halbmarathon stattfindet. Nach einigen Kilometern kommen wir zum Prasat Kravam, auch Kardamomtempel genannt. Die nächste größere Anlage heißt Banteai Kdei, wo wir erstmalig den merkwürdig kalt lächelnden Reliefgesichtern begegnen, von denen man sich angestarrt fühlt. Auf dem Weg zum Tempel kommen wir an einer Musikgruppe aus Landminenopfern vorbei, die hier ohne Ende ihre etwas monotone aber wohlklingende Instrumentalmusik präsentieren und von den gespendeten Dollars ihren Lebensunterhalt verdienen. Im weitläufigen Tempel begegnen wir vielen Apsara-Reliefs, Tempeltänzerinnen, die zum Hofstaat der Angkorkönige gehörten. Es ist sehr heiß geworden, unser Aufnahmevermögen an der Grenze angelangt, und so beenden wir unser Bildungsprogramm mit dem langen Rückweg über Angkor Thom, das wir übermorgen in Angriff nehmen wollen.

2.Dezember
Wir lassen uns von einem Tuktuk zum 25 km entfernten Landminenmuseum bringen.

Im Landminenmuseum

Im Landminenmuseum

Es ist das Lebenswerk eines gut vierzigjährigen Kambodschaners namens Akira, der als Kind beide Eltern verlor und als Kindersoldat den Roten Khmer folgte. Hier lernte er das Minenlegen und entwickelte darin eine wahre Meisterschaft. Später wurde er von der vietnamesischen Armee gefangen genommen und diente auch ihr als Soldat. Nach Kriegsende verwendete er seine Kenntnisse dafür, Minen zu entschärfen. Im Gegensatz zu den offiziellen Minenräumern verzichtet er auf technisches Zubehör wie Metalldetektor, sondern verlässt sich nur auf seinen Erfahrungsschatz und seine Vorsicht. Er schätzt die Zahl der von ihm entschärften Minen auf 40000, glaubt aber, dass es noch 2 bis 3 Millionen nicht entschärfte gibt, die erschreckende 120 Opfer pro Monat fordern! (Angabe für 2004). Sein Museum stellt eine riesige Anzahl der von ihm gefundenen Sprengkörper aus aller Herren Länder (China, Russland, Vietnam, USA) aus. Es befand sich früher in Siem Reap, wae aber den lokalen Behörden ein Dorn im Auge und er musste es weit entfernt neu aufbauen.

3. Dezember
Auf dem Weg nach Angkor Wat spende ich Blut in der Kantha Bopha Bloodbank, das zum Kinderkrankenhaus des Schweizer Arztes Beat Richner gehört. Hier und in vier weiteren Kliniken in Kambodscha werden täglich 3000 Kinder kostenlos behandelt, die vor allem an TBC, Malaria und Dengeefieber leiden. Die 25 Millionen SFr, die der Betrieb der Krankenhäuser mit seinen 6000 Mizarbeitern jährlch verschlingt, werden ausschließlich durch Spendengelder finanziert. Einmal wöchentlich veranstaltet er für die Touristen ein öffentliches Konzert, auf dem er klassische Cellomusik vorträgt. Als Blutspender werde ich sehr zuvorkommend aufgenommen. Nach der Spende bekomme ich ein T-Shirt, Vitaminpillen und Calciumkekse geschenkt und am nächsten Tag erhalte ich einen echten kambodschanischen Blutspendeausweis und den Hinweis, dass mein Blut negativ auf die diversen Infektionskrankheiten getestet wurde. Für den Tag haben wir uns den „großen Circuit“ vorgenommen, der in Bayon, dem Haupttempel von Angkor Thom, beginnt.

der Bayon

der Bayon

Es bildet ein von einer Stadtmauer mit vier großen Toren umgebenes Qudrat. Hier befand sich zur Blütezeit des Angkorreiches im 12.Jahrhundert der Königssitz, der von dem größten König Jayavarman VII errichtet wurde. Von überall blicken einem die vier Gesichter von Avalokiteshvara, dem Buddha des Mitgefühls entgegen. Der gewaltige Bayontempel ist nicht so gut wie Angkor Wat erhalten, aber auch hier gibt es 1200m lange Flachreliefs mit 11000 Figuren, die lebendige Szenen aus dem 12. Jahrhundert darstellen.
Ta Keo

Ta Keo

Auf dem Weg liegt zunächst die nie fertig gestellte Pyramide Ta Keo, deren extrem steile Treppen über 50m hinauf führen.
Treppen auf Ta Keo

Treppen auf Ta Keo

Ein Erlebnis besonderer Art ist Ta Prohm, das sich hinter dicken Mauern versteckt.
Der Dschungel holt sich Ta Prohm zurück

Der Dschungel holt sich Ta Prohm zurück

Ta Prohm

Ta Prohm

Es diente als Filmkulisse für Filme wie „Tombraider“, weil hier der Dschungel mit seinen riesigen Bäumen mit tentakelartigen Wurzeln die Mauern erobert hat und in skurriler Weise verrückt hat. Ta Prohm besteht aus einem Netz gewölbter Gänge und schönen Skulpturen,die zum Teil wegen Einsturzgefahr abgesperrt sind. Vom östlichen Mebon, wo wir in der Mittagshitze ankommen, sind schöne Elefantenskulpturen erhalten. Schließlich besuchen wir noch Preah Neak Pean, dessen zentraler Turm in einem großen viereckigen Wasserbecken liegt, das symmetrisch von vier kleineren umgeben wird, die interessante Steinskulpturen aufweisen.
Neak Pean

Neak Pean

Zurück in Angkor Thom finden wir mit etwas Mühe die Terrasse des Leprakönigs, dessen originale Skulptur wir schon im Nationalmuseum von Phnom Penh bewundert haben. Heute glaubt man, dass sie den Gott Yama darstellt, den Gott des Todes, während man bisher der Meinung war, die Skulptur stelle den an Lepra gestorbenen König Yasovarman dar.

4.Dezember
An unsrem letzten gemeinsamen Besuchstag in Angkor fahren wir in Angkor Thom zum recht einsamen Osttor, um von da einen Blick auf den westlichen Mebon zu bekommen, einem rechteckigen von einem Damm umgebenen Wasserreservoir zu bekommen. Der Weg endet jedoch vorher.

Liegender Buddha am Baphuon

Liegender Buddha am Baphuon

Auf dem Rückweg besuchen wir das Baphuon, einem riesigen Tempel, an dessen Restaurierung französische Archäologen schon seit Beginn des 20. Jahrhundert arbeiten, und dessen Ruine wegen baulicher Mängel in seine Einzelteile zerlegt werden musste, um eine haltbare Stabilisierung des Untergrunds zu ermöglichen. Während des Plo Pot-Regimes fielen die Unterlagen der Zerstörungswut der Roten Khmer zum Opfer, so dass der Tempel mit seinen unzähligen herumliegenden Bausteinen heute als das größte Puzzle der Welt bezeichnet wird. Lange suchen wir nach der berühmten liegenden Buddhastatue, bis wir sie als über 50m große Vorwölbung in der südlichen Außenmauer entdecken, die wir zunächst für eine gewaltige Steinverwerfung gehalten haben.
Reliefs an der Terrasse des Leprakönigs

Reliefs an der Terrasse des Leprakönigs

Nun haben wir Gelegenheit, noch einmal die Terrasse des Leprakönigs genauer in Augenschein zu nehmen, die sich an die Elefantenterrasse anschließt. Bei unserem ersten Besuch ist uns der lange verwinkelte Gang entgangen, der mit schönen gut erhaltenen Reliefs geschmückt ist.
Apsaras

Apsaras

Wegen der Mittagshitze schwächele ich und fahre zurück nach Siem Reap, während Dorothea noch bis zum Spätnachmittag unterwegs ist, um die bei der gestrigen Fahrt ausgelassenen Tempelanlagen Prasat Khea Khan und Ta Som zu besuchen.
Abends im Restaurant haben wir ein langes sehr interessantes Gespräch mit einem deutschsprachigen Fremdenführer namens Tara, der in den Neunzigen Jahren in Deutschland eine Ausbildung zum Geometer erhielt und sich richtig gut auskennt. Er meint dass die Kambodschaner die glücklichste Phase ihrer Geschichte erleben, seit 1998 der Krieg endlich zu .Ende ist. Zwar beklagt er, dass die Korruption allgegenwärtig ist und eine schnelle Entwicklung verhindert, sieht aber eine positive Gesamtsituation, die der sich das Leben für die meisten sehr verbessert hat. Interessanterweise hält er den gegenwärtig laufenden Prozess gegen den Leiter des S21-Gefängnisses, Duch , als sinnlos an, obwohl er selbst vier Geschwister in dieser Zeit verloren hat. Er hält es aber für ungerecht, dass nur er vor Gericht steht, und dass mit den ungeheuren Prozesskosten von 300 Millionen $ (!) den Kambodschanern besser anders geholfen würde.

5. Dezember
Auch heute trennen sich unsere Wege: Dorothea fährt noch mal nach Angkor, um noch einmal Ta Prohm zu genießen. Außerdem besteigt sie einen Hügel südlich von Angkor Thom, von dessen Spitze sie einen Überblick über die gesamte Region hat, unter anderem auch auf den östlichen Mebon. Zu diesem fahre ich entlang der Nationalstraße 6 am lughafen vorbei und einer Stichstraße folgend. Nach einer Stunde Fahrzeit bin ich am Ziel. Jenseits des wohl 20m hohen Damms erstreckt dieser riesige rechteckige Teich, in dem man baden kommen soll. Tatsächlich gelange ich über eine Holzleiter auf eine verlassene Bambusterrasse, von der ich ins Wasser springen kann. Es ist piwarm und ziemlich trüb, so dass ich dieses Bad als wenig erfrischend empfinde.

Im Angkor-Museum

Im Angkor-Museum

Nachmittags besuchen wir das Angkor Wat Museum, das mit einer sehr guten Ausstellung Hintergrundwissen über die Geschichte des Angkorreiches und die hinduistische und buddhistische Mythologie vermittelt und uns das Gesehene besser verstehen hilft.
Fruchtfledermäuse

Fruchtfledermäuse

Bei Sonnenuntergang schauen wir dem Ausflug einer riesigen Kolonie von Fruchtfledermäusen zu, die tagsüber in den Bäumen eines städtischen Parks hängt und in der Dämmerung mit lautem Gekreische erwacht.
Abends besuche ich die Evening Party zum Halbmarathon in einem schönen Restaurant, das neben unverständlichen Grußworten eine sehr ästhetische Vorführung von traditionellen Tänzen in historischen Kostümen bietet. Das anschließende Buffet mit unzähligen asiatischen Spezialitäten ist eine Wucht. Eine besondere Freude ist das Wiedersehen mit Rebecca, der indonesischen Studentin, die mich vor vielen Wochen in Dali auf diese Veranstaltung aufmerksam gemacht hat.

6.Dezember
Noch vor Beginn der Morgendämmerung lassen wir uns vom Tuktuk nach Angkor Wat bringen, wo um halb sieben der Marathon mit etwa 3000 Teilnehmern gestartet wird. Der Lauf vor eindrucksvoller Kulisse führt auf einem Asphalt-Rundkurs durch überwiegend baumbeschattete Gegend.

Nach dem Halbmarathon

Nach dem Halbmarathon

Am Wegrand stehen viele Hundert kambodschanische Kinder, die begeistert darauf warten, abgeklatscht zu werden. Erst am Ende des Laufs bekommen wir die Tageshitze zu spüren. Angesichts der mangelhaften Vorbereitung bin ich mit der Zeit von 2:07 Stunden ganz zufrieden. Ein schönes Erlebnis!
Am Nachmittag kommen überraschend Kim aus Belgien und Horsti aus Südtirol ins Hotel, die ich vor vielen Wochen auf dem Nachtmarkt von Luang Prabang getroffen habe.
Mit dem gemeinsamen Abendessen in einem schönen Restaurant endet unser Besuch in Angkor.

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