In Irkutsk

August 17, 2009 at 7:40 am (Uncategorized)

15. August
Um viertel vor elf kommt der Zug in Irkutsk an und wir fahren mit dem Taxi zu unserem Backpacker-Hostel, welches reichlich schlicht ist und durchgelegene Betten hat, aber sauber und eine nette sehr gut englisch sprechende Empfangsdame. (Später erfahre ich, dass sie Englisch und Französisch studiert und auch mit den französischen Gästen sich perfekt verständigen kann). Leider gibt es kein WiFi, aber wir können unsrere Wäsche waschen. Ich erreiche telefonisch Tatjana, unsere deutschsprechende Kontaktperson und verabrede mich mit ihr für 3 Uhr. Nach einem kleinen Frühstück schlafen die anderen erst mal eine Runde, ich bewache die Waschmaschine und habe Zeit für das Reisetagebuch.
Um drei Uhr sind wir mit Tatjana verabredet. Auch ohne Karte finden wir uns ganz gut in Irkutsk zurecht. Wir bekommen einige Informationen und machen uns auf den Weg ins Zentrum. Die Karl-Marx-Straße gehört wegen ihrer vielen Häuser aus dem 19. und 20. Jahrhundert zum Weltkulturerbe.

Fussgaengerzone in Irkutsk

Fussgaengerzone in Irkutsk


In der Fußgängerzone treffen wir eine junge Frau wieder, die uns schon in der Transsib begegnet ist. Sie ist indonesischstämmige Holländerin, die nach ihrem Studium jeweils drei Monate arbeitet und drei Monate allein durch die Welt reist. Vielleicht treffen wir sie in der Mongolei wieder.
Markthalle in Irkutsk

Markthalle in Irkutsk

Wir schlendern durch eine riesige Markthalle, in der Früchte aller Art, Gemüse, Fleisch, Käse und alles was das Herz an Essbarem begehrt, unverpackt über den Ladentisch verkauft wird.
Die einheimische Bevölkerung wird etwa zu gleichen Teilen aus Europäern und Asiaten. gebildet. Letztere würde ich vom Aussehen her als Mongolen ansprechen. Auch im Stadtbild zeigt sich, dass wir Europa verlassen haben. In einigen Straßen herrschen Holzbauten mit aufwändig geschnitzten Skulpturen vor. Abends essen wir in einem Restaurant, das uns als typisch russisch empfohlen wurde. Wir sind ganz alleine, später kommt eine koreanische Reisegruppe. Sie sind ganz begeistert, als ich erzähle, dass wir eine koreanische Schwiegertochter haben.

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5 Kommentare

  1. Johann Ratzenböck said,

    Hallo zusammen!
    Die Uliza Karla Marxa in Irkutsk ist sicherlich schön….. aber Weltkulturerbe der UNESCO????
    Это не правильно! Простите меня!
    Привет, Йоханн

    • barreoptuur said,

      Lieber Johann! Das wurde uns so vom Reisebüro mitgeteilt! Leider kann ich den russischen Satz nicht verstehen!Viele Grüße, Axel

  2. Johann Ratzenböck said,

    Lieber Axel!

    Sorry, du hast vorher in etwa mal geschrieben „sprechen jetzt Russisch schon besser als……. (ich glaube es war Lettisch)“ 😉

    „Это не правильно! Простите меня! Привет, Йоханн “
    = zu Deutsch:
    „Das ist nicht richtig. Verzeiht mir! Gruß, Johann“

    Wünsche euch einen wunderbaren Aufenthalt in Irkutsk und hoffe, ihr erkundet auch ausreichend den Baikal. Der ist übrigens Weltnaturerbe….wenn auch leider gefährdet. Ich bin genau heute vor einem Jahr (18.8.) mit dem Zug von Ekaterinburg in Irkutsk angekommen und habe 10 Tage dort verbracht (Irkutsk, Olchon, Listwjanka, Sludjanka, Alte Baikalbahn, Baikal-Trail).
    Sehr gerne würde ich dahin zurückkehren, mir hat es soooo gut gefallen.

    Viele liebe Grüße aus Österreich,
    Johann

  3. Kika Rehberg said,

    Hallo Ihr Weltreisenden,
    mit großer Spannung verfolge ich den Reisebericht. Axel, an Dir ist ein Schriftsteller verloren gegangen. Herrlich!!!
    Habe den Atlas neben mir zu liegen und verfolge Eure abenteuerliche Route.
    Wir sind aus dem Land unserer Vorfahren auch wieder heil nach Hause gekommen. Ferdinand war emotional sehr beeindruckt , als ich ihm erzählte daß auf dem Bahnhof, von dem wir von Moskau nach St. Petersburg fuhren, seine Urgroßeltern 1933 nach Deutschland ausgewandert sind und daß er mehr russisches Blut in den Adern hat als der letzte Zar hatte.
    Genießt die Zeit, laßt Euch nichts klauen und wenn Ihr was braucht – immer schmieren (Trinkgeld)….
    Eure Kika

  4. Gunther Otto said,

    Lieber Axel, liebe Dorothea,
    könnt Ihr uns mal mitteilen, was ein WiFi ist, das tauchte schon mehrfach in Euren Russland-Berichten auf.
    Weiterhin viele lustige Abenteuer!
    Hanne und Gunther

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